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Kosten & Preise · 2026

Was kostet eine Fassadendämmung?

Ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) senkt Heizkosten spürbar und wird staatlich gefördert. Die Kosten richten sich nach Fassadenfläche, Dämmstoff und Untergrund.

Kurzantwort: ca. 120–250 € pro m² Fassadenfläche (WDVS komplett)

Kostenübersicht: Fassadendämmung

LeistungEinheitRichtpreis
Gerüst8–14 €
Untergrund vorbereiten/grundieren5–15 €
WDVS 14–16 cm inkl. Dübelung & Armierung90–160 €
Oberputz + Anstrich25–45 €
Laibungen, Anschlüsse, Fensterbänkelfm25–60 €

Unverbindliche Richtwerte inkl. Arbeitslohn (Stand 2026). Die tatsächlichen Preise hängen von Region, Ausführung und Marktlage ab – verbindlich sind nur konkrete Angebote auf ein klares Leistungsverzeichnis.

Rechenbeispiel

150 m² Fassadenfläche, Einfamilienhaus im Bestand, WDVS 14 cm mit Oberputz

PostenMengeBetrag
Gerüst150 × 11 €1.650 €
Untergrund vorbereiten/grundieren150 × 10 €1.500 €
WDVS 14–16 cm inkl. Dübelung & Armierung150 × 125 €18.750 €
Oberputz + Anstrich150 × 35 €5.250 €
Laibungen, Anschlüsse, Fensterbänke60 × 40 €2.400 €
Summe29.550 €

Das entspricht rund 197 € je m² Fassadenfläche. Alle Positionen liegen innerhalb der Richtpreise aus der Tabelle darüber.

Was im Preis nicht enthalten ist

  • Neue Fenster oder Rollladenkästen (werden bei einem WDVS oft zeitgleich fällig)
  • Verlängerung von Dachüberstand und Ortgang, wenn die Dämmung darüber hinausragt
  • Versetzen von Außenlampen, Steckdosen, Satellitenschüssel und Regenfallrohren
  • Sockeldämmung unterhalb der Geländeoberkante samt Erdarbeiten
  • Energieberatung und Förderantrag (BEG-Voraussetzung, meist 1.500–2.500 €)
  • Putzsanierung, wenn der Altputz großflächig hohl liegt

Typische Nachträge – und was sie kosten

  • Der Altputz klingt beim Abklopfen hohl und trägt das WDVS nicht
    25–60 € je m² für Abschlagen und Neuputz
  • Der Dachüberstand reicht nach dem Dämmen nicht mehr aus
    2.000–5.000 € für die Verlängerung
  • Nicht tragfähige Untergründe erfordern zusätzliche Dübel oder Schienen
    8–20 € je m²

Diese Faktoren bestimmen den Preis

  • Dämmstoff (EPS günstiger, Mineralwolle/Holzfaser teurer, dafür diffusionsoffen)
  • Dämmstärke nach GEG/Förderziel
  • Fassadengliederung (Erker, Gesimse, viele Fenster = mehr Anschlussarbeit)
  • Sockel- und Perimeterdämmung als Zusatzposten

So sparen Sie – ohne an der Qualität zu sparen

  • Dämmung mit ohnehin fälligem Neuanstrich kombinieren – Gerüst & Malerkosten fallen nur einmal an.
  • BEG-Einzelmaßnahmen-Förderung (15–20 %) vor Beauftragung beantragen.
  • Angebote nur auf identischem LV vergleichen – Dämmstärke und Systemqualität variieren sonst versteckt.

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Häufige Fragen

Was kostet die Dämmung eines Einfamilienhauses?

Bei 150 m² Fassadenfläche liegen die Kosten für ein komplettes WDVS meist bei 20.000–35.000 €. Nach Abzug der Förderung reduziert sich der Betrag um 15–20 %.

Lohnt sich eine Fassadendämmung?

Bei ungedämmten Bestandsgebäuden sinkt der Heizbedarf typisch um 20–30 %. Zusammen mit Förderung amortisiert sich die Maßnahme häufig innerhalb von 10–15 Jahren – bei steigenden Energiepreisen schneller.

Welche Dämmstärke ist vorgeschrieben?

Das GEG verlangt bei Sanierung der Außenwand einen U-Wert von max. 0,24 W/m²K – je nach Dämmstoff entspricht das etwa 12–16 cm Dämmstärke.

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